Broschüre „Laserprodukte als Maschinen im Sinne der Maschinenrichtlinie“

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat eine Broschüre über „Laserprodukte als Maschinen im Sinne der Maschinenrichtlinie“ veröffentlicht. In einer tabellarischen Darstellung werden für diverse Laserprodukte die einschlägigen unionsrechtlichen Richtlinien benannt.

Die Broschüre fasst die Ergebnisse eines Arbeitskreises aus Experten der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sowie des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherungen zusammen.

Laserkomponenten – Laser ist übrigens ein Akronym für „Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“ – finden sich in zahlreichen Produkten vom CD-Spieler bis zu Werkzeugen zur Materialbearbeitung. Gerade im Bereich moderner Arbeitsgeräte kommen Laser in verschiedenster Form und Funktion zum Einsatz. Da es an einem einheitlichen Rechtsrahmen für Laserprodukte fehlt, muss dann jeweils geprüft werden, welche Richtlinien bzw. nationalen Umsetzungsakte einschlägig sind. In Betracht kommen insbesondere die Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG, die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG sowie die EMV-Richtlinie 2004/108/EG.

Die Broschüre analysiert für eine Reihe von Geräten – beispielsweise Nivellierlaser, Laserscanner, Laserwasserwaagen oder Laserbearbeitungsmaschinen –, welche Richtlinien jeweils einschlägig sind. Für insgesamt 17 Geräte werden die Unionsrechtsvorschriften in tabellarischer Form benannt. In einem Anhang wird zu jedem Gerät kurz begründet, warum die jeweiligen Richtlinien einschlägig bzw. nicht einschlägig sind.

 

Laserprodukte als Maschinen im Sinne der Maschinenrichtlinie, Laserprodukte als Maschinen im Sinne der Maschinenrichtlinie, 2013 (lokale Kopie)